Veranstaltungen und Events

Video-Austausch Berliner Migrant*innenorganisationen

YAAR e.V.

Die VIA-Servicestelle im IKMO (Interkulturelles Kompetenznetzwerk für Migrant*innenorganisationen) und YAAR e.V. organisierten am


Mittwoch, dem 6.5.2020 um 10 Uhr


per Video-Meeting einen Austausch zwischen Berliner MO
Thema war die gegenwärtige Arbeitssituation von MO unter den Corona-Beschränkungen.

Wir haben uns mit den MO über ihre Probleme und Bedarfslagen angesichts der aktuellen Herausforderungen verständigt. Außerdem ging es uns um Wünsche der MO nach Unterstützung von Seiten der Zuwendungsgeber.

Angesprochen sind hier vor allem MO, die aus dem PartIntProgramm des Senats gefördert werden.
Auch der Bedarf an Unterstützung durch politische Entscheidungsträger und durch Dachverbände, wie z. B. VIA, wurde besprochen.
Ein weiteres Ziel des Austausches ist es, die aktuellen Aktivitäten und Angebote der Berliner MO sichtbarer zu machen.
Siehe hierzu auch die neue Kategorie  „MO wirkt!“ auf www.ikmo-berlin.de, für die wir sehr gern Beiträge von MO entgegennehmen.


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Erzählcafé zum Internationalen Frauentag in der BOX66 am 13.3.2020

Am Freitag, dem 13.3.2020 eröffnet die BOX66 an Ihrem neuen Standort Dolziger Straße 16, 10247 Berlin, mit einem Kooperationsprojekt „Erzählcafé Arbeit, Bildung und gesellschaftliches Engagement“
Kooperationspartner ist das VIA-Mitglied Oase Berlin

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Filmaufführung „Der marktgerechte Mensch“

Der VIA-Regionalverband Berlin/Brandenburg e.V. zeigt nochmalig den Film „Der marktgerechte Mensch“ http://marketable-people.org/index.php/de/
am Freitag, 28.02.2020 um 16 Uhr
im DüttiTreff am Werner-Düttmann-Platz (Urbanstraße 48e), 10967 Berlin-Kreuzberg
Einlaß ab 15 Uhr!
Eintritt kostenlos!

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Dokumentation zur Fachveranstaltung „Migrationspaket – was jetzt?

Nach den 2019 verabschiedeten Gesetzesänderungen im Asyl- und Aufenthaltsrecht war es an der Zeit, die Berliner Beratungsstellen zusammenkommen zu lassen, um sich strategisch und praxisorientiert über die jüngsten Neuerungen im Gesetz auszutauschen.

Zu diesem Anlass organisierten Yaar e.V., bridge – Berliner Netzwerke für Bleiberecht und VIA – Regionalverband Berlin/Brandenburg e.V. am 25. September 2019 die Fachveranstaltung Migrationspaket – was jetzt? Auswirkungen aktueller Gesetzesänderungen auf unsere Arbeit mit Geflüchteten.

Fachveranstaltung „Migrationspaket – was jetzt?“

Das Interesse der Berliner Fachkräfte war überwältigend und nach einem Wechsel des Veranstaltungsortes aufgrund der vielen Anmeldungen trafen sich an jenem Mittwoch über 100 Beraterinnen und Berater und diskutierten an fünf Thementischen über die Neuerungen.

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Pressemitteilung: Berliner Beratungsstellen fordern liberale Ausgestaltung der Gesetzesänderungen im Migrationspaket

Berlin, 07.10.2019

Fachveranstaltung Migrationspaket - was jetzt

Bei der Veranstaltung „Migrationspaket – was jetzt?“ am 25. September 2019 haben über 100 Vertreter*innen von Berliner Beratungsstellen und NGOs die Auswirkungen der Gesetzesänderungen für die Beratungspraxis diskutiert. Im Fokus stand der Austausch über zu erwartende neue Hürden für unsere Ratsuchenden und über rechtliche Spielräume und mögliche Auslegungen. Die anwesende Zivilgesellschaft hat Forderungen entwickelt, wie in Berlin eine möglichst liberale Ausgestaltung der aufenthaltsrechtlichen Änderungen aussehen kann.

Duldung light, § 60b AufenthG

Ein Abrutschen tausender Geduldeter in den prekären Status der „Duldung light“ wäre integrationspolitisch fatal und gefährdet den städtischen Zusammenhalt Berlins.

Wir fordern:

  • konkretisierte personen- und herkunftslandbezogenen Hinweise der Ausländerbehörde zu zumutbaren, real bestehenden Mitwirkungshandlungen;
  • bei der Bewertung der Zumutbarkeit muss die Ausländerbehörde Erfahrungen der Berliner Beratungsstellen und Migrant*innenselbstorganisationen bzgl. der Verfahrensweise einzelner Herkunftsländer einbeziehen;
  • zeitnahe Aufforderung zur Abgabe einer eidesstattlichen Versicherung bei erfolgloser Erfüllung aller genannten Mitwirkungshandlungen;
  • schriftliche Belehrung über die strafrechtlichen Folgen vor der Abgabe einer eidesstattlichen Versicherung in der Muttersprache sowie die Einräumung der Möglichkeit einer Abgabe einer nicht durch die Ausländerbehörde vorformulierten eidesstattlichen Versicherung;
  • bei der Erteilung soll die Ausländerbehörde von Amts wegen einen schriftlichen Bescheid erstellen;
  • keine Erteilung für Menschen aus Ländern mit de facto Abschiebestopp, da hier Passlosigkeit oder ungeklärte Identität nicht ursächlich für das Aussetzen der Abschiebung sind;
  • Vorabzusicherungen der Erteilung eines Aufenthaltstitels durch die Ausländerbehörde bei Passbeschaffung.

Ausbildungsduldung, § 60c AufenthG

Die Ausbildungsduldung soll Auszubildenden und Betrieben aufenthaltsrechtliche Sicherheit bieten und muss regelmäßige Anwendung finden. Im „Gesetz über Duldung bei Ausbildung und Beschäftigung“, das zum 1.1.2020 in Kraft treten wird, sind einige Änderungen bzgl. der Ausbildungsduldung vorgesehen.

Wir fordern:

  • Akzeptanz einer schriftlichen Absichtserklärung des Betriebs als „Ausbildungsplatzzusage“, um den Einbezug der Helferausbildung praktisch möglich zu machen;
  • bei Passlosigkeit trotz Erfüllung aller zumutbaren Handlungen: Ermessensreduzierung auf null zugunsten der Auszubildenden. In diesem Fall soll immer eine Ausbildungsduldung erteilt werden;
  • ein offensichtlicher Missbrauch soll nicht angenommen werden, die Beurteilung der Erfolgschancen einer Ausbildung liegt bei den Betrieben und Ausbildungsstätten;
  • Fortführung der Erteilung einer Ermessensduldung für EQ, Ausweitung dieser Praxis auf beschäftigungs- und ausbildungsvorbereitende Maßnahmen (z.B. IBA).

Beschäftigungsduldung, § 60d AufenthG

Die Beschäftigungsduldung (ab 1.1.2020) wird durch zahlreiche Voraussetzungen und Versagungsgründe voraussichtlich nur bei einem äußerst geringen Personenkreis Anwendung finden.

Wir fordern:

  • Umfassende Beratung durch Mitarbeiter*innen der Ausländerbehörde auch zu alternativen Möglichkeiten der Aufenthaltssicherung, insbesondere § 25 V AufenthG und §§ 25a und 25b AufenthG sowie Verweis auf unabhängigen Beratungsstellen;
  • Orientierung an der baden-württembergischen Praxis: Wertung betrieblicher Ausbildungsverhältnisse als Beschäftigung in Vollzeit (bei Ausbildungsabbruch wird Übergang in Beschäftigungsduldung denkbar);
  • Gefahr der Ausbeutung: Mitarbeiter*innen der Ausländerbehörde sollen mit Blick auf mögliche Arbeitsausbeutung sensibilisiert und geschult werden. Potentiell Betroffene sollen an spezialisierte Beratungsstellen (z.B. „Faire Integration“) verwiesen werden.
  • Die Kündigung eines Arbeitsverhältnisses aufgrund prekärer Beschäftigungsbedingungen sollte nicht zum Widerruf führen.
  • Bei Verlust des Arbeitsplatzes soll die Ausländerbehörde eine Ermessensduldung für 6 Monate zur Suche nach einem neuen Beschäftigungsverhältnis erteilen (Anlehnung an § 60c AufenthG).

Die Veranstaltung wurde von Yaar e.V., bridge – Berliner Netzwerke für Bleiberecht und Verband für Interkulturelle Arbeit organisiert und durchgeführt, durch den Verein iranischer Flüchtlinge in Berlin e.V., das IQ Landesnetzwerk Berlin und die Berliner Integrationsbeauftragte unterstützt und durch zahlreiche Expert*innen von Berliner Beratungsstellen begleitet.

YAAR e.V.

YAAR e.V.

Sprengelstr. 15, 13353 Berlin

www.yaarberlin.de
info@yaarberlin.de
030 – 23407217

ViSdP: Kava Spartak

VIA Berlin/Brandenburg e.V.

VIA e.V.

Verband für Interkulturelle Arbeit Regionalverband Berlin/Brandenburg (VIA Regional)
Petersburger Straße 92
10247 Berlin

www.via-in-berlin.de
info@via-in-berlin.de
030- 29 00 71 55

ViSdP: Holger Förster

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40 Jahre VIA Bundesverband und Fachtagung zur Antidiskriminierungsgesetzgebung in Bund und Ländern

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2. Rroma Kultur- und Geschichtsfestival Berlin am 12. und 13. September 2019

Das Rroma Informations Centrum Berlin lädt ein zum 2. Rroma Kultur- und Geschichtsfestival

Das Programm findet sich hier

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Fachtag in Berlin zum Migrationspaket



Auswirkungen aktueller Gesetzesänderungen auf die Arbeit mit Geflüchteten

Wer genau kommt eigentlich zukünftig für eine Beschäftigungsduldung infrage und was ändert sich für Geduldete mit ungeklärter Identität? Nach der aktuellen Flut an Gesetzesänderungen im Asyl- und Aufenthaltsrecht wollen wir – Yaar, bridge und VIA – mit Personen, die sich mit diesem Thema beschäftigen, ins Gespräch kommen.

Bei diesem Fachtag handelt es sich um einen Austausch unter Praktiker:innen aus Beratungsstellen, Geflüchtetenprojekten und Migrant:innenorganisationen. Auch für rechtliche Expertise wird gesorgt sein!

Der Nachmittag widmet sich dem gegenseitigen Wissenstransfer und der Strategieentwicklung im Umgang mit der neuen Gesetzeslage. An 5 Tischen werden intensive Diskussionen stattfinden, die durch verschiedene Berliner Expert:innen moderiert und mit rechtlichen Inputs versorgt werden. Interessierte können sich für zwei der Thementische anmelden:

(1)Duldung light
Flüchtlingsrat Berlin
(2)Ausbildungsduldung
Willkommenszentrum Berlin, bridge –
Berliner Netzwerke für Bleiberecht
(3)Beschäftigungsduldung
bridge – Berliner Netzwerke für Bleiberecht, Büro der Berliner
Integrationsbeauftragten
(4)Öffnung Sprach- und Ausbildungsförderung
ARRIVO Servicebüro, Jugendberufsagentur, Büro der Berliner Integrationsbeauftragten
(5)Fachkräfteeinwanderungsgesetz
IQ Netzwerk Berlin (ZeBI, VIA), Willkommenszentrum Berlin

Die Veranstaltung wird von VIA (Teilprojekt des Berliner IQ Landesnetzwerks), Yaar e.V. und bridge – Berliner Netzwerke für Bleiberecht organisiert und in Kooperation mit dem Verein Iranischer Flüchtlinge in Berlin e.V. durchgeführt – die gemeinsam das Netzwerk Arbeitsmarktintegration afghanischer Geflüchteter in Berlin bilden.

Netzwerk Arbeitsmarktintegration Afghanischer Geflüchteter in Berlin

Anmeldefrist ist abgelaufen.

Wir nehmen keine Anmeldungen mehr entgegen.
Wann: Mittwoch, 25. September 2019 | 15:00-19:00 Uhr
Wo: Sprengelhaus | Sprengelstraße 15, 13353 Berlin
Wer: Beratungsstellen, migrantische Selbstorganisationen, Projekte
zur Arbeitsmarktintegration Geflüchteter
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Sommerfest bei der Oase Berlin am Weltflüchtlingstag

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Aktuelles Veranstaltungsprogramm des Frauenzentrums BOX66 2019

Weitere Informationen auf der Website der BOX66

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