Das Anti-Diskriminerungsbüro (ADB) Berlin e.V. wurde 1995 in Berlin gegründet.
Das ADB hat es sich zum Ziel gesetzt, das friedliche, gleichberechtigte Zusammenleben aller Menschen, unabhängig von ihrer Nationalität, ethnischen Herkunft, Religion, ihrem Geschlecht und geistiger wie körperlicher Behinderung zu fördern. Insbesondere die Förderung der Fürsorge für aus politischen rassitischen oder religiösen Gründen Verfolgte ist Ziel des Vereins.

Mit seiner Arbeit versucht das ADB einen Beitrag zum Abbau diskriminierender Verhaltensweisen und Einstellungen innerhalb der Gesellschaft zu leisten und will zudem im Rahmen seiner Möglichkeiten die Bidlung und Aufklärung möglichst breiter Bevölkerungskreise über die Ursachen von Diskriminierungen, Rassismus und Fremdenfeindlichkeit vorantreiben.
Das ADB bietet eine erste Anlaufstelle für Betroffene von Gewalt und Diskriminierung mit den Angeboten von Information über Rechte und Eingriffsmöglichkeiten gegen Diskriminierung, Beratung und Hilfe in Konfliktsituationen, Suche nach und Hilfe bei der Anwendung von Interventionsstrategien mit den Betroffenen – all das ausdrücklich im Sinne der Betroffenen. Im Rahmen dessen suchen wir nach Wegen der Vermittlung zwischen Täter und Opfer, intervenieren als neutrale Vermittler in Konfliktsituationen und machen gegebenenfalls Diskriminierungen öffentlich.
Zudem leisten wir Unterstützung bei Gerichtsterminen und vermitteln bei Bedarf Rechtshilfe. Weiterhin ist es unser Anliegen institutionelle, staatliche Formen von Diskriminierung mittels der Medien publik zu machen und so eine öffentliche Diskussion zum Thema anzuregen bzw. diese in Gang zu halten.
Auch die Kooperation mit anderen Organisationen, Institutionen und Netzwerken ist Teil unserer Arbeit, ebenso wie die Arbeit mit Jugendlichen. Insofern richtet sich das ADB in seiner Arbeit zunächst an Betroffene – MigrantInnen und Flüchtlinge, Frauen und Behinderte – wesentliche Zielgruppe unserer Arbeit sind aber auch diskriminierende Personen und Institutionen.