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Die Regionalen Arbeitsstellen sind Einrichtungen der Jugendhilfe und pädagogische Heimat für engagierte Lehrer und Lehrerinnen. Sie unterstützen und tragen die verschiedenen interkulturellen Projekte in Schulen und das Schulumfeld. Die RAA entwickeln dazu Materialen, organisieren Fortbildungen, beraten, begleiten und bieten weitere Dienstleistungen an. Außerdem werden eigene innovative Projekte durchgeführt. |
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Die RAA arbeitet nach dem sog.
"Interaction Modell". Innerhalb dieses Modells beteiligen
sich die Anwender, d.h. Lehrer und Sozialarbeiter, an der Entwicklung
von Methoden und Projekten und sorgen für Dissimination und
Implementation durch das dezentrale Netz und die Partner der
RAA. Diese setzt auf die Kompetenz der Problemträger und investiert
in sie. Sie arbeitet mit Multiplikatoren vor Ort, die darüber
hinaus ständig für Kontakt zwischen Anwendern und RAA sorgen.
Sie kooperiert mit Verwaltung und Wissenschaft und bemüht sich
um Transfer von Erfahrungen. Sie ist ein field agent, berät
und verschwindet nicht kurzfristig, sondern reagiert auf Situationsveränderung
mit eigenen Projekten. Und das sind die Arbeitsformen bzw. Funktionen
der RAA: sie entwickelt Material, bietet Beratung und Fortbildung,
stellt sich für Dienstleistungen zur Verfügung, vermittelt Kontakte
und führt eigene Projekte durch. Heute ist die Berliner RAA
ein Teil des bundesweiten RAA-Netzwerkes. Es gibt im Westen
28, im Osten 17 Regionale Arbeitsstellen, die in einer Bundesarbeitsgemeinschaft
(BAG) kooperieren. Damit sind sie als bundesweit 45 Einrichtungen
ein starkes Netz. | |